Digitales Röntgen

Bei Zahnproblemen ist häufig eine Anfertigung von Röntgenbilder von Nöten um die nötige Behandlung einleiten zu können. Um die Strahlenbelastung zusenken und darüberhinaus sehr schnelle Diagnosen stellen zu können, fertigen wir in unsere Praxis ausschließlich digitale Röntgenbilder an.  

Wie funktioniert digitales Röntgen?

Mit digitalem Röntgen oder Radiovisiographie (RVG) bezeichnet man ein Verfahren zur Aufzeichnung, Darstellung und Bearbeitung von Röntgenaufnahmen mittels elektronischer Datenverarbeitung.
Der Hauptunterschied zu konventionellen Röntgenaufnahmen, bei denen die Aufzeichnung mit Hilfe von Filmen erfolgt, besteht darin, dass das Röntgenbild direkt mit einem digitalen Bildempfangssystem am Monitor sichtbar gemacht werden kann.

Digital statt analog

Beim herkömmlichen Röntgenverfahren wird ein lichtempfindlicher Film belichtet und anschließend entwickelt. Das digitale Röntgen ist die moderne Fortentwicklung dieses Verfahrens, bei dem nicht mehr ein Film, sondern ein digitales Detektorsystem belichtet wird: Bei der Untersuchung werden Röntgenstrahlen gezielt auf die jeweilige Körperregion gerichtet. Die Röntgenstrahlen durchdringen die untersuchte Körperregion und werden durch die verschiedenen Strukturen, wie Organe und Knochen, unterschiedlich stark abgeschwächt. Statt eines Films kommen bei der Röntgenvisiographie Systeme mit Halbleitersensoren (CCD-Sensortechnik) oder Sensorfolien (DLR-Technik) zum Einsatz. In beiden Fällen werden die Informationen direkt im Rechner analysiert und ausgelesen. Das Auslesen einer Einzelzahnaufnahme dauert so nur noch ein bis zwei Minuten.

Vorteile des Digitalen Röntgens

Schnellere Verfügbarkeit
Weil beim digitalen Röntgen kein Film mehr entwickelt wird, stehen die Bilder unmittelbar nach der Untersuchung zur Begutachtung bereit. Die für die Entwicklung nötigen chemischen Anlagen sind nicht mehr notwendig. 

Präzisere Diagnostik mit 3D-Aufnahmen 
Neben der insgesamt schnelleren Verfügbarkeit, bieten die rechnergestützten Nachbearbeitungsmöglichkeiten wie Puffer gegen Über- oder Unterbelichtungen und Graustufenfilter die Erstellung dreidimensionaler Aufnahmen zur Lokalisierung krankhafter Veränderungen. Ebenso werden Archivierung und Datenspeicherung werden ebenso erleichtert wie ein erneuter Zugriff auf Patientendaten. So erleichtert das Digitale Röntgen dem behandelnden Arzt eine genauere Diagnose und den Patienten spart sie viel Zeit. 

Weniger Strahlenbelastung
Ein digitales Detektorsystem registriert die unterschiedlich stark ankommende Strahlung auf der Gegenseite und wandelt die Signale in ein Bild auf dem Computer um. Die Empfindlichkeit eines solchen Systems ist wesentlich empfindlicher als herkömmliche Röntgensysteme. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Zahnfilm verringert sich die Strahlendosis um bis zu 30%.